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Gesundheitszentrum für Mütter und Kinder in Planung Anlässlich des Besuchs von Pater Marian Schwark in Hamminkeln wurde ein neues Projekt ins Auge gefasst: Die Sanierung der kleinen Krankenstation in Hanyigba-Duga. Vorgesehen ist der Bau eines kleinen Zentrums, das zunächst der Bevölkerung von Hanyigba-Duga und Hanyigba-Todzi aber auch der umliegenden Dörfer dienen soll. Das Modell zeigt den Neubau der Station.
Und weiter berichtete Pater Marian: "Die Einrichtung insgesamt ist äußerst notdürftig: Es gibt nur eine alte Matratze für Kranke, sowie einen Tisch mit einer Plastikdecke für Entbindungen. Die Apotheke hat nichts außer einigen Tabletten Aspirin, Paracetamol und Verbandszeug als erste Hilfe für Kranke, die dorthin kommen. Das Dach ist undicht und muss erneuert werden." Die neu ausgerüstete Gesundheitseinrichtung könnte der gesamten Bevölkerung dienen. Diese umfasst ungefähr 11.000 Personen; mit den umliegenden Dörfern kommen noch einmal ebenso viele Menschen hinzu. In der Nähe der Krankenstation befinden sich 2 Grundschulen und 1 Realschule. Auch die Schüler werden von der sanierten Krankenstation profitieren. Die Dorfgemeinschaft stellt für den Bau des Zentrums das Grundstück zur Verfügung - sowie das Personal (1 Hebamme, 1 Krankenpfleger). Das fertige Zentrum wird Vorsorge-Untersuchungen vornehmen, den Frauen bei der Geburt beistehen und die Betreuung der Neugeborenen bis 3 Jahre sicherstellen. Es soll die grundlegende Gesundheitsfürsorge für die Bevölkerung des Kantons sicherstellen. Vor allem schwangere Frauen werden davon profitieren.
Das Bewusstsein der Gesellschaft für die spezifischen Probleme junger Menschen ist nicht ausgeprägt und kommt hinter den Alltagssorgen nicht zum Tragen. Staatliche und private Initiativen oder Einrichtungen sind kaum vorhanden, um Jugendlichen adäquate Angebote zu unterbreiten, die angemessene und anregende Hilfe und Betreuung, geschweige denn pädagogische Begleitung geben könnten. In der Realität sind Jugendliche oft mit sich und ihren Problemen allein gelassen. Dies trifft auf gesunde wie kranke, gefährdete wie geschädigte Jugendliche zu. Unter all diesen Vorzeichen ist das Projekt, welches Jugendlichen dient, ein Ansatz, ihren Nöten und Defiziten entgegen zu steuern. Jede Initiative für Jugendliche ist ebenso präventiv und somit positiv für die gesamte Gesellschaft wirksam. Weitere Spender zur Unterstützung des Projekts werden dringend gesucht!
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